Schwierigkeiten mit dem Aussprechen von Deutsch? Hör mal zu!
- Surenthar Manoharan
- 28. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Deutsch wird oft als "hart" beschrieben, aber in Wirklichkeit ist es einfach genau. Um gut Deutsch zu sprechen, musst du Muskeln in deinem Hals und Mund benutzen, die englische Sprecher oft nicht benutzen. Hier sind die schwierigsten Laute, die du hören wirst.

1. Der "A" Übergang: Britisch vs. Amerikanisch
Der Buchstabe A im Deutschen ist sehr gleichbleibend, aber sein Klang ändert sich ganz, wenn du die zwei kleinen Punkte (das Umlaut) hinzufügst.
A: Klingt wie das "ah" in der britischen Aussprache von "bath" oder "father." Es ist offen und tief.
Ä: Klingt wie das "ae" in der amerikanischen Aussprache von "apple" oder "cat."
2. Die Halslaute: Ö und Ü
Wenn das normale O und U vorne im Mund sind, wohnen die Umlaute im Keller.
Ö und Ü: Diese sind nicht nur Vokale; sie sind "Hals"-Laute.
Der Trick: Um ein Ö zu machen, forme deinen Mund wie beim Sagen von "O", aber versuche "E" zu sagen. Für Ü, forme deinen Mund für "U", aber versuche "I" zu sagen. So entsteht der tiefe, schwingende Klang aus dem Hals.
3. The Great Mimics: J und V
Lass dich nicht von deinem Englisch-Hirn täuschen, wenn du diese Buchstaben auf der Seite siehst!
J klingt wie Y: Im Deutschen heißt der Buchstabe J „Jot.“ Er klingt genau wie das englische Y. Ja (Ja) klingt wie „Jah,“ und Jung (Jung) klingt wie „Yung.“
V klingt wie F: Der Buchstabe V wird fast immer wie ein scharfes englisches F ausgesprochen. Denk daran, dass ein verstecktes „F“ davor ist. Vogel (Vogel) wird „Foh-gel“ ausgesprochen.
4. Der "CH" Spuck-Wettbewerb
Das CH ist der bekannteste deutsche Laut, aber es hat zwei Gesichter, je nachdem, welchen Nachbarn es hat:
Der "Spuck"-Laut (Achterlaut): Wenn CH nach "dunklen" Vokalen wie A, O oder U kommt, klingt es rau und krächzend – fast so, als ob du dir den Hals räusperst, um zu spucken. (Beispiel: Bach, Doch)
Wenn CH nach einem Konsonanten oder "hellen" Vokalen (I, E) kommt, ist es viel weicher, wie das "h" im englischen Wort "hue." (Beispiel: Milch, Ich)
5. Die "SCH" Häufigkeit
Wenn du das Gefühl hast, dass du beim Sprechen von Deutsch jemandem sagst, er soll leise sein, machst du es richtig! Das SCH (wie "sch" in "Schuh") kommt sehr oft vor. Im Gegensatz zum Englisch, wo das "S" weich sein kann, stehen im Deutschen oft viele Konsonanten zusammen. Das führt zu einem sehr luftigen, rhythmischen "sch"-Laut in den Sätzen.
6. Der "R" Faktor
Das deutsche R wird selten mit der Zungenspitze gerollt, wie im Spanischen. Stattdessen ist es "uvular".
Es passiert ganz hinten im Hals (nahe den Mandeln).
Am Ende von Wörtern (wie Wasser) wird das R oft so weich, dass es fast wie ein leichtes "ah" klingt.
Profi-Tipp für Lernende
Hab keine Angst, die Laute zu übertreiben! Deutsch ist eine "kraftvolle" Sprache. Je mehr du deinen Hals benutzt und deine Mundform änderst, desto natürlicher wirst du klingen.
Sieh dir das folgende Sprachbeispiel unten an. Es gibt dir bessere Beispiele für die Aussprache von Wörtern mit all diesen Buchstaben im Deutschen.









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